Zusammenarbeit im Team – was ist Team-Flow?

Wenn die Zusammenarbeit in einem Team richtig gut gelingt, können Ergebnisse erzielt werden, die ein einzelner nicht erreichen kann. Ein solches Team ist hoch entwickelt, es arbeitet flexibel, einfühlsam, methodisch und zielorientiert. Es befindet sich „im Flow“.

Woran genau erkennen wir, ob in Unternehmen ein Team „richtig im Flow“ ist? Manchmal gibt es verdeckte Konflikte, die niemand benennen oder erklären kann. Erst wenn Missstände sich auf die Arbeitsergebnisse sehr negativ auswirken, fällt der Verdacht auf ein mögliches Problem bei der Zusammenarbeit.

 

Ein Vergleich mit dem Sport

Im Teamsport fällt ein Missstand im Team sofort auf. Ein schlecht funktionierendes Sportteam wird im fairen Wettbewerb mit guten Teams – für alle sichtbar – zum Verlierer. Gute Teams spielen erfolgreicher und gewinnen.

Auch in Unternehmen werden z. B. Vertriebsteams oder Niederlassungen anhand ihrer Ergebnisse miteinander verglichen. Hier sind die Bedingungen jedoch ganz anders. Unternehmen, in denen Teams oder Abteilungen „gegeneinander arbeiten“, werden früher oder später von besser funktionierenden Unternehmen verdrängt. Dann wird das gesamte Unternehmen zum Verlierer.

Wie können wir frühzeitig feststellen, ob sich unser Team in eine falsche Richtung entwickelt?

Einzelne Fakten reichen nicht aus, um Missstände zu erkennen. Man muss viele verschiedene Aspekte betrachten. Die AKADEMIE SUSANNE WEBER hat zur Orientierung einen Schnell-Test entwickelt, den Team-Flow-Test. Er greift 17 Aspekte aus der Beziehungsebene und Leistungsebene auf. Innerhalb weniger Minuten gibt die Auswertung einen Eindruck davon, wo ein Team in seiner Entwicklung steht. Den Test erhalten Sie hier zum kostenlosen Download:

 

Möchten Sie Ihr Team weiter entwickeln? Dann könnte eine professionell begleitete Teamentwicklung sinnvoll sein.

Was ist Teamentwicklung?

Der Begriff „Teamentwicklung“ bezeichnet den Prozess, den ein Team durchläuft, um Abläufe und Strukturen innerhalb der Gruppe zu entwickeln und zu optimieren. Er wird idealerweise professionell begleitet. Viele Unternehmen entscheiden sich für eine Mischung aus unterschiedlichen Bausteinen: von Teamtrainings über Team-Workshops bis zu Coachings und Schulungen für Führungskräfte.
Teamentwicklung hilft, Teams für die alltäglichen Herausforderungen optimal aufzustellen.

Welche Ziele hat eine Teamentwicklung?

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht definieren wir das Hauptziel der Teamentwicklung als „Verbesserung der Effektivität und Effizienz einzelner Teammitglieder sowie der gesamten Gruppe“. Für das zwischenmenschliche Miteinander bedeutet das: konfliktfreieres und zielorientiertes Arbeiten in angenehmer Atmosphäre. Im Einzelnen wünschen sich Auftraggeber einer Teamentwicklung für ihre Mitarbeiter:

Die Bildung eines neuen Teams läuft in der Regel in vier bis fünf Phasen ab. Die verschiedenen Phasen beschreiben je einen Fortschritt in der Entwicklung der Gruppe auf dem Weg zu einem optimal organisierten Team. Basierend auf Bruce Tuckman unterscheiden wir fünf Phasen der Teamentwicklung:

1. Orientierungsphase
In der Anfangsphase stellt sich das Team zusammen. Die Mitglieder lernen sich kennen, erste Rollen werden verteilt. Hier geht es in erster Linie darum, sich gegenseitig einzuschätzen und erste Erfahrungen miteinander zu machen, kurz: sich zu orientieren.

2. Konfrontations- und Konfliktphase
Wenn sich die Teammitglieder aneinander gewöhnt haben, treten im zweiten Abschnitt der Entwicklung fast immer erste Konflikte oder Probleme auf. Die Teammitglieder prüfen ihre Rollen und Aufgaben, verteilen sie unter Umständen neu und manchmal kommt es zum klassischen „Machtgerangel“ zwischen Teammitgliedern.

3. Konsolidierungs-/Organisationsphase
Aufgabenbereiche, Arbeitsmethoden und Spielregeln werden nach der Anlaufzeit und der damit verbundenen Eingewöhnung endgültig geklärt und fest vereinbart. Selbst bei der Konfrontation unterschiedlicher Standpunkte zeigt das Team gewisse Kommunikationserfahrung. Die Mitglieder streben gemeinsam Lösungen an, anstatt die Fronten verhärten zu lassen.

4. Ausführungsphase
Hier liegt der Fokus auf der tatsächlichen Ausführung der Arbeitsaufgabe. Das Team hat nun einen hohen Grad an Selbstorganisation erreicht: Es bewältigt Aufgaben konstruktiv und kooperativ.

5. Auflösungsphase
Viele Teams sind als temporäre Einheiten (z. B. in einer Projektorganisation) geplant. Mit ihnen ziehen wir nach der Erreichung – oder auch Nichterreichung des gemeinsamen Zieles – Bilanz, damit wir die Teamarbeit gemeinsam klar beenden können.

 

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